, Fiona Linnemann

Zwei Jahre Fahrtenstopp dafür nun die große Jugendfahrt, TOP.

Zwei ganze Jahre war das letzte Jugendwochenende her, also wurde es
mal wieder dringend Zeit! Jeder war schon super aufgeregt und konnte
es kaum noch abwarten, endlich wieder ein ganzes Wochenende Zeit
mit der KVW Jugend (und Eltern, die auch unbedingt mitwollten) zu
verbringen. Erstes Treffen war bei unserem Bootshaus, denn die
Boote mussten ja auch geladen werden. Weil, was wäre ein
Jugendwochenende ohne Paddeln?! Nach einem kurzen Hallo ging
es dann auch an die Arbeit. Die ältere Generation, die wir in den letzten
zwei Jahren aus der Jugend verabschiedet hatten, konnte ja nicht mehr
helfen, weil sie nicht da waren. Also mussten die jüngeren ran. Anfangs
gab es Schwierigkeiten, doch Hilfe war ja auch parat. Und danach stiegen
wir voller Vorfreude auf die nächsten Tage in die Autos…  

Als wir endlich beim KC Holzwickede angekommen sind, mussten
natürlich zuerst die Zelte aufgebaut werden. Das ging manchmal
schneller, manchmal aber auch langsamer voran. Als wir dann am
Ende aber alles fertig hatten, hab es endlich auch etwas für den
Magen: eine leckere Bratwurst vom Grill im Brötchen. Unsere
Freunde vom Kanu Club Menden sind dann auch noch
aufgetaucht, man munkelt, sie seien Paddeln gewesen,
bewiesen ist es jedoch nicht. Aber natürlich waren wir so nett
und haben unser Essen mit den hungrigen Reisenden geteilt!
Jedem hat es hervorragend geschmeckt, denn ob man es
glaubt oder nicht: Boote laden UND Zelt aufbauen macht
hungrig, wenn man nicht mehr geübt ist! Als die Mendener
dann auch wieder abgereist sind, begann der eigentliche
Spaß: das Mörderspiel begann. Um Himmels Willen, denkt
jetzt bitte nicht das wir uns gegenseitig umgebracht haben!
-also doch, haben wir aber- lasst es mich erklären.
Jeder zieht einen Zettel mit einem Namen drauf, und diese
Person muss man dann umbringen- also nicht in echt (!),
sondern indem man der Person etwas in die Hand gibt und
die Person es (bewusst) annimmt. Versteht man das? Wenn
nicht, einfach nach „Mörderspiel“ Googlen. Nachdem Ina das
Startsignal gegeben hat, ist jeder extra vorsichtig. Bis auf Tabea,
die Bene nach ihrem Handy gefragt hat, er ihr es gegeben hat
und sie somit nach 10 Sekunden schon das erste Opfer war.
Nur so als kleine Geschichte nebendran. Und dann wird der
Tag auch nicht jünger und man sitzt in kleinen Grüppchen
vor den Zelten oder am Bootshaus des KC Holzwickede
und unterhält sich über alles und jeden. Nach und nach
machten sich die ersten auch schon bettfertig, außer
die Partymacher auf der anderen Uferseite, die legten
erst richtig los und hörten bis 3 Uhr morgens auch
nicht auf und hielten somit den ein oder anderen
wach. (-.-)   

Aber hey, es war immer noch Jugendwochenende also wurden
wir (natürlich) morgens mit „guten Morgen Sonnenschein“ geweckt.
Da ist die Motivation schon vorprogrammiert… Aber davon haben
wir uns nicht unterkriegen lassen und sind zu dem Reich gedeckten
Frühstücksbuffet getaumelt. Nach dieser Morgendlichen Stärkung
haben wir unsere Paddelsachen zusammengesucht und sind,
manchmal mehr, manchmal weniger motiviert ins Auto gestiegen
und zum Bootshaus des KC Menden gefahren. Nachdem die Boote
abgeladen waren und wir uns laut plaudernd umgezogen haben,
wärmten wir und mit einer Runde Hiphop auf. Das ist so nen
Paddel-aufwärm-Spiel. Und weil auch viele jüngere dabei waren,
die vielleicht mal nicht so mutig sind wie die älteren, haben wir
alle auch noch Mut Bändchen bekommen. Immer wenn wir vor
irgendetwas Angst haben, müssen wir das nur angucken und
sind wieder mutig. Danach ging es auch direkt aufs Wasser
und wir sind bis zum Bootshaus des KC Holzwickede gefahren.
Das war echt anstrengend, denn wir hatten sehr viel Gegenwind.
Aber trotzdem hatte jeder sehr viel Spaß! Nach einem leckeren
Essen haben wir uns alle am Lagerfeuer Platz zusammengefunden
und Stockbrot und Marshmallows geröstet und uns gut unterhalten.
Der Tag wurde auch nicht Jünger, also haben wir uns, manche eher,
manche später, die Zähne geputzt und lagen dann tief schlafend im Bett…  

 

Am nächsten Morgen konnten such Ina und Benne glaube ich nicht
entscheiden, mit welchem Lied wir geweckt werden sollen. Aber
immerhin waren wir alle wach :) Nach einem Mal wieder leckeren
Frühstück und einem Chaos beim Paddelsachen wieder
zusammensuchen, ging es wieder zu dem Bootshaus der Mendener.
Dort haben wir, nachdem wir alle einmal auf dem Wasser waren ein
paar kleine Spiele gespielt. Zum Beispiel den Ball auf dem Wasser
sich zuspielen. Das kann sehr schwer sein, glaubt mir. Aber die
Mendener haben ja auch eine super großartige Bootsrutsche
und die wurde von jedem auch einmal ausprobiert. Vor- und
rückwärts. Dabei sind auch einige großartige Fotos entstanden!
Aber auch das macht müde, also haben wir uns wieder umgezogen
und netterweise auch ein Paar Würste der Gastgeber abbekommen.
Satt und müde ging es dann zurück zum KC Holzwickede, wo wir den
Tag haben ausklingen lassen.   

 

Das Wochenende war wunderschön, doch man soll ja immer dann
aufhören, wenn es am schönsten ist. Und das war da der Fall. Also
haben wir am nächsten Tag unsere Zelte abgebaut, die Boote
aufgeladen und uns verabschiedet. Es war wunderbar!