, Frederik Küper

Weihnachtsgruß

Weihnachtsgruß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Vereinskamerad*innen, liebe Birgit,


die nächsten Zeilen haben mich kurz vorm diesjährigen Heiligenabend
erreicht und treffen auch meine Gedanken dieses Jahr genau auf den Punkt:  

 

Mein Weihnachtswunsch

Ich wünsche mir für nächstes Jahr,
Weihnachten wie es einmal war.
Ohne Maske vor dem Gesicht,
auch Quarantäne gibt es nicht.

Freudig durch die Straßen geh‘n,
bunte Weihnachtsmärkte sehn.
Man kann in alle Geschäfte laufen
und Geschenke für die Liebsten kaufen.

Glühwein trinken, Freunde sehn,
ganz dicht bei einander stehen,
gemeinsam scherzen, fröhlich lachen
Umarmungen zum Geschenk uns machen.

Herzlich uns die Wangen küssen,
keinen Abstand halten müssen.
Statt desinfizieren, uns die Hände schütteln,
übermütig an Schnee bedeckten Sträuchern rütteln.

Familie treffen, Nachbarn sehn,
keiner muss mehr draußen vor der Türe stehen.
Wäre das nicht wunderbar,
Weihnachten wie es einmal war?

Ist es nur ein sehnlichst frommer Wunsch, oder gar ein Traum?

Liebes Christkind leg es uns bitte als Geschenk unterm
Weihnachtsbaum!

 

2020 hat alles auf den Kopf gestellt, geplante Gemeinschaftsfahrten
und Touren erst verschoben dann gänzlich abgesagt.  Die einfachsten
und verständlichsten Dinge waren auf einmal nicht mehr normal, kein
Händeschütteln zur Begrüßung, keine Umarmungen, kein Gespräch in
einer Gruppe ohne Größenbegrenzung. Unser Verein, in dem ich seit
mittlerweile über 30 Jahren ein Teil von bin, hatte die schwere Aufgabe,
innerhalb von einer sehr kurzen Zeit (Pandemie bedingt) vollständig
umzudenken. Gemeinschaft, Verbundenheit, Gespräche, Kameradschaft,
gemeinsame Fahrten, ausgiebige Touren, Feste, Abende in geselliger Runde,
paddeln mit wem man wollte, all das war so wie früher nicht mehr möglich.
Es blieb in kleinen festen Gruppen sich zu treffen und auszutauschen, sei
es am Kaffeetisch wo wir uns normalerweise samstags und sonntags in
großer Runde trafen und seit über 50 Jahren an unserem Bootshaus
gemeinsam klönen.  

Stattdessen hatte ich die traurige Aufgabe, Euch immer neue Regelungen,
teilweise waren die aktuellen noch nicht getrocknet folgten schon die neuen,
bekannt zu geben.
Unser Vereinsleben ist seit März 2020 nur sehr eingeschränkt möglich.
Anfangs im ersten Lockdown lag alles brach. Durch Impulse, auch von Euch,
wurde zumindest der Individualsport bei uns wieder möglich. Dieser ist für viele
von Euch die Möglichkeit abzuschalten, sich zu erholen mit viel Abstand zu
anderen Menschen, die Seele baumeln zu lassen, sich fit zuhalten und ganz
individuell zu entfalten. Ich bin froh das dieser, trotz kurzer Unterbrechung
vor Weihnachten, derzeit wieder möglich ist. Ich hoffe auch sehr, dass dieser
nicht zukünftig wieder eingeschränkt wird.
Gefreut habe ich mich im in diesem Sommer, ich war fast jedes Wochenende
am Verein, viele von Euch mit Abstand gesehen, gemeinsame Gespräche mit
Euch individuell geführt zu haben.  

Ihr habt es gelebt, auch in der Pandemie,
mit Abstand auf unserem tollen Gelände gemeinsam Freude zu haben.  

Die Weihnachtspost für die Frauen unseres Vereins, von den KVW-Wichteln
unter Federführung von Kathrin, haben nach den Rückmeldungen der Frauen,
vielen ein Lächeln in dieser kalten und traurigen Zeit ins Gesicht gezaubert.
Dafür auch von mir nochmal DAAAANKEEEEEEE.  

Ich wünsche Euch allen frohe, friedvolle und besinnliche Weihnachten im
engsten Kreise Eurer Familien. Des Weiteren einen guten Übergang / Rutsch
ohne lauten Knall und viel Gesundheit ins neue hoffentlich auch wieder aktivere
Vereinsjahr 2021. Ich habe die Hoffnung das mit dem o.g. Weihnachtswunsch,
wir alle gemeinsam im neuen Jahr, wieder als Verein eine gemeinsame
Weihnachtsfeier zelebrieren können.

Auch das ich dann mehr positive Mitteilungen, als nur neue Regelungen
bekannt geben kann.  

 

Euer Frederik Küper

(P.S. Nicht in Funktion als Mitglied des Vorstandes)